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Der Naturpark Westhavelland

Im Osten Deutschland, rund siebzig Kilometer außerhalb von Berlin, befindet sich der Naturpark Westhavelland. Der Park dient in erster Linie dem Naturschutz, er ist aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet und Reiseziel.

Die Ursprünge des Westhavellands

Im Naturpark Westhavelland liegt das größte zusammenhängende Feuchtgebiet in Europa. Es entstand vor rund 20.000 Jahren, während der Weichsel-Kaltzeit. Charakteristisch für diese Landschaft sind die Ländchen genannten Erhebungen, die relativ trocken und rund hundert Meter höher als die Umgebung sind. Sie werden seit Langem für die Landwirtschaft genutzt.
Im 18. Jahrhundert wurde das Westhavelland, nach einem Erlass von Friedrich dem Großen, urbar gemacht. Hierfür wurden unter anderem Deiche, Pumpwerke und Gräben gebaut, die das Land entwässerten und so nutzbar machten. Später ließ die Nutzung aber wieder nach und 1998 wurde der Park als Schutzgebiet gegründet. Seit 2005 arbeitet der Naturschutzbund Deutschlands außerdem an der Renaturierung der Region.

Attraktionen im Naturpark Westhavelland

Viele besuchen den Naturpark Westhavelland der einzigartigen Fauna und Flora wegen. So findet man hier zum Beispiel gefährdete Tierarten wie die Kampfläufer, Trappgänse, Biber und Fischotter sowie mehr als 250 gefährdete Pflanzenarten. Manche dieser Arten sind im Rest von Deutschland bereits ausgestorben.

Auf Grund der dünnen Besiedelung ist der Naturpark Westhavelland auch einer der dunkelsten Orte in Deutschland. Dies zieht viele Astronomen an, die hier optimale Bedingungen für die Beobachtung von Sternen und Planeten finden. Seit 2014 ist der Naturpark zugleich auch ein Lichtschutzgebiet, in dem Lichtemissionen streng geregelt sind. Dadurch ist sichergestellt, dass die Astronomen hier auch in der Zukunft noch optimale Bedingungen vorfinden.